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Wie wird mein Kaninchen zahm?

Kaninchen sind je nach Charakter unterschiedlich zutraulich, vor allem Zwergkaninchen sind dafür bekannt, oft sehr lebhaft und zuweilen bissig zu sein.

Die meisten Kaninchen können aber zutraulich werden, wenn man sich intensiv mit ihnen beschäftigt. Das Wichtigste ist, dass das Kaninchen keine Angst vor seinem Menschen haben darf. Man sollte es also immer mit ruhiger Stimme ansprechen, wenn man in die Nähe des Käfigs kommt und keine hektischen Bewegungen ausführen, sondern sich dem Tier langsam nähern.

Zunächst sollte man das Kaninchen an seine Hand gewöhnen. Man öffnet die Käfigtür, steckt die Hand ganz langsam ein wenig in den Käfig und bietet dem Kaninchen ein paar besondere Leckereien an (z.B. eine Karotte oder ein Stück Apfel).

Das Tier muss den Geruch seines Menschen kennenlernen und ihn daran wiedererkennen. Es muss sich merken, dass es immer etwas Leckeres gibt, wenn man es in seinem Käfig besucht.

Wenn es dann einmal ohne Scheu zu einem kommt, kann man es streicheln und später, sobald es genügend Vertrauen gefasst hat, probieren es auf den Arm zu nehmen. Beim Herumtragen werden Kaninchen meistens nur dann wild und beginnen zu zappeln, wenn man sie nicht korrekt festhält.

Sofern die Möglichkeit besteht, sollte man dem Kaninchen auch einen regelmäßigen Auslauf gönnen, denn dadurch gewinnt es an Selbstsicherheit und gewöhnt sich schnell an neue Situationen, sodass es auch in seinem Käfig nicht mehr so ängstlich und aggressiv reagiert.

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Wie hört mein Kaninchen auf seinen Namen?

Immer, wenn man sein Kaninchen streichelt oder ihm einen Leckerbissen gibt, sollte man mit ihm sprechen und es beim Namen nennen. Im Laufe der Zeit wird es dann diese angenehmen Dinge mit der Stimme seines Menschen in Verbindung bringen.

Das Kaninchen wird zwar nicht so zuverlässig wie ein Hund auf seinen Namen hören, aber einige Kaninchen lernen durchaus, darauf zu reagieren, dass man es ruft.

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Wie trage ich mein Kaninchen?

Um ein Kaninchen hochzuheben, sollte man mit der einen Hand ganz fest in sein Nackenfell greifen (etwa da, wo auf der Zeichnung oben der Pfeil ist) und mit der anderen Hand das Kaninchen hinten abstützen.

Wenn man es spazierenträgt, sollte man es dicht am Körper tragen, sodass es sich mit seinen Pfoten an der Kleidung festhalten kann. Mit einer Hand sollte man das Kaninchen dabei unten abstützen, damit es nicht wegrutschen kann, und die andere Hand sollte man auf die angelegten Ohren legen, damit es sich ruhig verhält.

Gar nicht gerne hat es ein Kaninchen, wenn man mit beiden Händen unter seinen Bauch greift, denn dabei kann man leicht mit den Fingern auf den Magen des Kaninchens drücken. Auch an den Ohren sollte man ein Kaninchen niemals ziehen.

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Was tun bei Haarausfall und Kahlstellen?

Verliert das Kaninchen Haare, so handelt es sich dabei zumeist um die normale Haarung des Kaninchens, wie sie in jedem Frühjahr und Herbst auftritt, je nach Witterung früher oder später.

Die Haarung kann unterschiedlich stark ausfallen, einige Kaninchen verlieren nur wenige Haare, während man bei anderen große Fellteile herauskämmen kann.

Das neue Fell wächst dann aber stets schon unter dem alten nach.

Nur, wenn dies nicht der Fall ist, sondern sich regelrechte Kahlstellen zeigen, ist eine Behandlung notwendig, da es sich um einen Parasitenbefall handeln könnte. Ein bewährtes Hausmittel ist das Einreiben der Kahlstellen mit Schwefelblütenpulver (oder mit Jod), welches man in jeder Apotheke erhält.

Auch Eiweiß- und Spurenelementmangel kann zu Haarausfall führen.

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Warum hat mein Kaninchen ein Doppelkinn?

Wamme

Eine Hautfalte unter dem Kinn, die man bei Kaninchen als "Wamme" bezeichnet, ist bei wohlgenährten Häsinnen fortgeschrittenen Alters nichts Ungewöhnliches und kommt selbst bei Rammlern (= Männchen) zuweilen vor.

Eine solche Wamme ist in keiner Weise gesundheitsschädlich und hat lediglich den Nachteil, dass diese Tiere bei Kaninchenausstellungen einen Punktabzug bekommen, falls es sich nur um einen Wammenansatz (2) handelt, oder aber eine negative Gesamtbewertung erhalten ("nicht befriedigend"), wenn eine ausgeprägte Wammenbildung (3) vorliegt. Eine Wamme ist kein Anzeichen für eine Schilddrüsenerkrankung, sondern allenfalls ein kosmetischer Makel, der jedoch nur bei Ausstellungstieren eine Rolle spielt.

Durch eine sparsamere Fütterung und das gelegentliche Auskämmen des Brust- und Halsfelles lässt sich die Wammenausprägung mildern.

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Autor dieser Info-Seite

M. Bu∂∂e (Hrsg.), I 104 Hude

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